Österreichischer Herzfonds


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40 Jahr-Jubiläum

Über uns



40 Jahre Österreichischer Herzfonds


Die Gründung

In den 60er Jahren wuchs die Zahl der Patienten und Patientinnen mit Herz-Kreislauferkrankungen ständig an. Vor allem der „Herzinfarkt“, der damals die Managerkrankheit Nummer 1 war. Analog zur Entstehung der American Heart Association gründete Univ.-Prof. Dr. Fritz Kaindl im Jahr 1971 den Österreichischen Herzfonds. Am 14. Februar 1971 lief die österreichweite Aktion „Schach dem Herztod“ an, die vom ORF unter dem damaligen Generalintendant Gerd Bacher großartig unterstützt wurde. Die Aktion lief bis 19. Dezember 1971 täglich in Hörfunk und Fernsehen.



Hier finden Sie ein Zeitdokument:
"Schach dem Herztod" - eine TV-Gesprächsrunde vom 4.10.1971

Pionier Univ.-Prof. Dr. Fritz Kaindl
Gründer des Österreichischen Herzfonds, 1971

 
 

Im Laufe der Gründungsaktion, die vom 14.2. bis zum 19.12.1971 dauerte, wurden 5.520.371 überfrankierte Postkarten, die zugleich Teilnahmescheine für ein Gewinnspiel waren, an den ORF geschickt. Davon alleine über eine Million in der letzten Einsendewoche. Zu den Einsendungen kamen noch Spenden in der Höhe von 1.289.394 Schilling (rd. 93.700 Euro). Preise im Wert von 6,4 Mio Schilling (rd. 465.000 Euro) wurden unter den EinsenderInnen verlost.Die Gründungsaktion war ein voller Erfolg und brachte einen Gewinn von rd. 50 Millionen Schilling (rd 3,6 Millionen Euro) für den Österreichischen Herzfonds.


Das Motto

Die Spendenaktion sowie die Gründung des Österreichischen Herzfonds standen unter dem Motto „Schach dem Herztod“.
Das Ziel war die finanzielle Mittelbeschaffung für

den Ankauf von Apparaturen für die Einrichtung von Herzintensiv-Überwachungsstationen für ganz Österreich
die Intensivierung der Bemühungen, alle Österreicher mit den Maßnahmen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung vertraut zu machen


Die ersten Programme


  • 6 HÜST Programme (für die Einrichtung von 96 Herzüberwachungsstationen in ganz Österreich)
  • Ankauf von Übungspuppen zum Erlernen der Herz-Lungen-Wiederbelebung für Schulen
  • Kurse für Kinder und Erwachsene zum Erlernen der Herz-Lungen-Wiederbelebung
  • Ausstattung von Notarztwägen
  • Echokardiographie-Geräte für Krankenhäuser
  • Einrichtung von Kardiologischen Abteilungen
  • Förderung ausgewählter Herzforschungsprojekte


Bis heute wurden insgesamt rund 12 Millionen Euro für die Herzgesundheit der Österreicher ausgegeben. Alle Projekte werden ausschließlich durch Spenden von Privatpersonen und Firmen finanziert.


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