Geschichte - Österreichischer Herzfonds

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Geschichte 

In den 60er Jahren wuchs die Zahl der Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen ständig an. Vor allem der Herzinfarkt - damals noch die "Managerkrankheit" - entwickelte sich zu einer Herausforderung für ÄrztInnen und Krankenhäuser. Konsequent ergab sich daraus die Bildung des medizinischen Fachgebietes "Kardiologie" als Zusatzausbildung zur Internen Medizin. Prof. Dr. Kaindl - der erste Leiter der Kardiologischen Gesellschaft Österreichs - gründete 1971 den Österreichischen Herzfonds. Im Stiftungsbrief vom 7. Mai 1971 heißt es:

"Die Zunahme der Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems macht es notwendig die Forschung auf diesem Gebiet zu intensivieren. Es muss aber auch das Wissen auf diesem Sektor allen zugänglich gemacht und die Bevölkerung aufgeklärt werden. Schließlich stellt sich die Aufgabe, die Bedeckung des kostspieligen apparativen Aufwandes für in ganz Österreich einzurichtende Spezialstationen zur Überwachung und Behandlung akut Herz-Kreislauf-Erkrankter sicherzustellen. Aus diesem Grund stiftet der Österreichische Bankenverband einen Geldbetrag von öS 100.000,- zur Errichtung des Stiftungsfonds Österreichischer Herzfonds."

Parallel zum Genehmigungsverfahren lief am 14. Februar 1971 die österreichweite Aktion "Schach dem Herztod" an. Vorrangiges Ziel dieser Aktion war die Beschaffung finanzieller Mittel für den Ankauf von Apparaturen für die Einrichtung von Herzintensiv-Überwachungsstationen für das gesamte Bundesgebiet und die Intensivierung der Bemühungen, jeden Österreicher mit der Mund-zu-Mund (Mund-zu-Nase) Beatmung und der äußeren Herzmassage absolut vertraut zu machen.

Die Aktion war ein voller Erfolg, brachte einen Reingewinn von 50 Millionen Schilling (rd. 3,6 Mio Euro) und bewies damit die Wichtigkeit der Arbeit des Österreichischen Herzfonds. 



 
 
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