Österreichischer Herzfonds


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Herz-Spots 2011

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Herz-Spots 2011


Anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Österreichischen Herzfonds wurden zahlreiche Berichte rund ums Thema Herz im TV ausgestrahlt. Zu Themenbereichen wie Herzinfarkt, Vorhofflimmern, Sport, Schrittmacher und vielem mehr finden Sie hier alles noch einmal zum "nachsehen".

Die folgenden und auch viele weitere Beiträge rund um das Thema Gesundheit finden Sie unter www.vielgesundheit.at.






Der Österreichische Herzfonds


Prof. Steinbach, Prof. Pachinger, Prof. Huber u.a. über die Entstehung und die Errungenschaften des Österreichischen Herzfonds

Der Österreichische Herzfonds wurde 1971 von Prof. Fritz Kaindl, dem ersten Leiter der Österreichischen Kardiologengesellschaft als gemeinnützige Institution gegründet. Intention war und ist die Bekämpfung von Herz- und Gefäßkrankheiten. Unter diesem Aspekt haben sich Internisten für die Intensivierung der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet eingesetzt und die Schaffung von sogenannten Herzüberwachungsstationen gefordert. Ein erster großer Durchbruch gelang 1971 mit dem Beginn der Aktion „Schach dem Herztod“ in Kooperation mit dem ORF. Erstmals war Herzmedizin in Österreich ein öffentliches Thema. Was heute in der modernen Kardiologie selbstverständlich ist, war vor 40 Jahren eine unerhörte Forderung deren Umsetzung damals nur durch die Spendengelder dieser Aktion möglich war. Der Erlös lag umgerechnet bei 3,6 Mill. Euro.



Herzinfarkt-Netzwerk in Österreich

Prof. Huber, Prof. Pachinger und Doz. Geppert über die Symptome und die Wichtigkeit einer raschen Behandlung eines Herzinfarkts

Um einen Herzinfarkt so rasch wie möglich behandeln zu können haben sich in Österreich zahlreiche Ärzte, darunter sehr oft auch führende Kardiologen wie Univ.Prof. Dr. Kurt Huber und Univ.Prof. Dr. Otmar Pachinger, dafür eingesetzt, sogenannte Herzinfarkt-Netzwerke zu schaffen. Die Aufgabe solcher Netzwerke ist die rasche Erkennung eines möglichen Herzinfarktes, eine unverzüglich und gut organisierte Rettungskette und die Zuführung des Patienten in ein geeignetes Herzzentrum mit Maximalversorgungsmöglichkeit.








Herz & Sport

Prof. Huber und Prof. Pachinger über die positiven Effekte regelmäßiger Bewegung auf die Gesundheit

Schon Platon hat gesagt, dass man jedem Menschen das richtige Maß an Ernährung und Bewegung verordnen muss. Mehr als 2000 Jahre später gibt ihm die heutige Sportmedizin recht.

Regelmäßige Bewegung stellt einen Schlüssel dar, seine Gesundheit zu erhalten beziehungsweise sie z.B. nach einem Herzinfarkt wieder zu erlangen.









Herzteams

Prof. Pachinger, Prof. Huber u.a. über die Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Chirurgen und Intensivmedizinern bei Herzerkrankungen

Die fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Chirurgen und Intensivmedizinern steht bei der Behandlung von Herzerkrankungen zunehmend im Vordergrund. Dadurch können die Behandlungsmöglichkeiten der einzelnen Disziplinen auf die jeweils individuelle Patientensituation abgestimmt werden.









Vorhofflimmern


Prof. Huber und Prof. Pachinger über neue Therapieoptionen bei Vorhofflimmern

In Europa leben rund 4,5 Millionen Menschen mit der Diagnose Vorhofflimmern. Unbehandelt besteht die größte Gefahr in Folge eine Herzschwäche oder einen Schlaganfall zu erleiden. Vorhofflimmern tritt entweder anfallsartig oder permanent in Form eines unregelmäßigen Pulses auf. Ein wichtiger Schritt ist die Abklärung, ob der Patient eine Neigung zu Blutgerinnseln aufweist, da die Kombination von Vorhofflimmern und erhöhter Neigung zu Blutgerinnseln das Risiko eines Schlaganfalles massiv erhöht.








Renale Denervation bei Hypertonie


Doz. Dr. Frick, Prof. Pachinger und Dr. Koppelstätter über ein neues Therapieverfahren bei Bluthochdruck

Bluthochdruck ist eine gefährliche Volkskrankheit mit hohem Schädigungspotential, er kann zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen. Die wichtigsten Maßnahmen, um den Bluthochdruck in einen Normalbereich zu bringen, sind Gewichtsreduktion, ausreichend Bewegung, Stressvermeidung und eine salzreduzierte Ernährung. Auch die medikamentöse Therapie spielt eine zentrale Rolle. Für Patienten, bei denen trotz einer Mehrfach-Kombinationstherapie nicht die ideale Blutdruck-Einstellung erzielt werden konnte, gibt es nun die Möglichkeit einer sogenannten renalen Denervation, bei der Nervenfasern in den Nierengefäßen verödet werden.






MR-tauglicher Schrittmacher


OA Dr. Koch und OA Dr. Nürnberg über neue Entwicklungen bei Herzschrittmachern

Das Herz eines Menschen schlägt zwischen 60 und 100 Mal pro Minute: Wird diese Frequenz unterschritten, kann es zu andauernder Müdigkeit, Kraftlosigkeit aber auch zu Bewusstlosigkeit und lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Ein implantierter Schrittmacher kann dann helfen, die Herzfrequenz in der notwendigen Höhe zu halten, so der Kardiologe OA Dr. Johannes Koch vom Wiener Wilhelminenspital.
Ein großes Thema bei Schrittmachern bisher war die Magnetresonanz-Tauglichkeit. Denn ist eine MR-Untersuchung nötig muss die Schrittmacherfunktion aufgrund des hohen Magnetfeldes deaktiviert werden. Musste der Schrittmacher bis vor kurzem vom Kardiologen extra deaktiviert werden, so gibt es bei den neuen Gerätemodellen eine Aktivator Funktion.


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