Österreichischer Herzfonds


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Prof. Kaindl 1993

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Schach dem Herztod


In den 60er Jahren wuchs die Zahl der Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen ständig an. Vor allem der Herzinfarkt - damals noch die "Managerkrankheit" - entwickelte sich zu einer Herausforderung für ÄrztInnen und Krankenhäuser. Konsequent ergab sich daraus die Bildung des medizinischen Fachgebietes "Kardiologie" als Zusatzausbildung zur Internen Medizin.

Prof. Dr. Kaindl - der erste Leiter der Kardiologischen Gesellschaft Österreichs - gründet 1971 den Österreichischen Herzfonds. Im Stiftungsbrief vom 7. Mai 1971 heißt es:"Die Zunahme der Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems macht es notwendig die Forschung auf diesem Gebiet zu intensivieren. Es muss aber auch das Wissen auf diesem Sektor allen zugänglich gemacht und die Bevölkerung aufgeklärt werden. Schließlich stellt sich die Aufgabe, die Bedeckung des kostspieligen apparativen Aufwandes für in ganz Österreich einzurichtende Spezialstationen zur Überwachung und Behandlung akut Herz-Kreislauf-Erkrankter sicherzustellen. Aus diesem Grund stiftet der Österreichische Bankenverband einen Geldbetrag von öS 100.000,- zur Errichtung des Stiftungsfonds Österreichischer Herzfonds."


Am 9.9.1993 wurde im Österreichischen Fernsehen ein Interview mit Univ.-Prof. Dr. Fritz Kaindl zur Aktion "Schach dem Herztod" gesendet. Hier finden Sie dieses Zeitdokument zur Verfügung gestellt vom Österreichischen Rundfunk.



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