Herzschwäche Awareness Tage

Vom 27. April bis 3. Mai 2026 finden wieder die Herzschwäche Awareness Days statt. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (HFA) initiiert diese Tage, um das Bewusstsein für Herzinsuffizienz zu stärken und über moderne Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Das Thema heuer:  „Awareness Today, Protection Tomorrow“,

Das Vorliegen einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine recht häufige und bedeutende Diagnose, die das Leben der Betroffenen meist entscheidend beeinflusst. Unser Expertenteam hat für Sie auf unserer Website die wichtigsten Informationen über Herzschwäche zusammengefasst. Lesen Sie HIER, was Sie über Herzschwäche wissen sollten.

Hören Sie unseren Podcast zum Thema „Herzschwäche“

In der fünften Folge unseres Gesundheitspodcasts zum Thema „Herzschwäche“ spricht Univ.-Prof. Dr. Kurt Huber mit Prim. Priv.-Doz. Dr. Hannes Alber, Vorstand der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie am Klinikum Klagenfurt. Nehmen Sie sich die Zeit und hören Sie HIER den Herzschwäche Podcast.

Ausführlichere Informationen zum Thema Herzinsuffizienz (Herzschwäche), finden Sie in unserer 43-seitigen Broschüre „Herzinsuffizienz. Was nun?„, die wir Ihnen gerne kostenlos und portofrei zusenden.

Weitere Infos zum Thema?

Was bedeutet Herzinsuffizienz: Herzschwäche oder Herzinsuffizienz entwickelt sich im Laufe der Zeit, wenn die Pumpwirkung des Herzens schwächer wird. Von einer Herzinsuffizienz, oft auch als „Herzschwäche“ bezeichnet, spricht man, wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das passiert, wenn sich die Herzkammer nicht mit genügend Blut füllen kann oder, wenn das Herz nicht mehr genügend Kraft hat, das Blut durch den Körper zu pumpen. Der Zustand kann nur die rechte oder nur die linke Seite des Herzens beeinflussen. In den meisten Fällen sind jedoch beide Seiten des Herzens betroffen. 

Herzschwäche und ihre Entstehung: Herzschwäche bezeichnet ein Krankheitsbild bei dem das Herz seine Funktion, nämlich das Blut durch den Körper zu pumpen, nicht mehr ausreichend wahrnehmen kann. Dadurch kann es zu Gewebswasser in Lunge oder Beinen kommen, man spricht von Ödemen. Patient*innen spüren die Herzschwäche typischerweise als Atemnot bei Belastung und bemerken beidseitig geschwollenen Beine.

Verschiedene Ursachen und Erkrankungen können zu Herzschwäche führen. Die häufigsten sind Durchblutungsstörungen am Herzen (z.B. nach Herzinfarkt), Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzklappenerkrankungen oder Alkoholmissbrauch. Angeborene, das heißt  genetische Ursachen kommen ebenso vor, sind aber vergleichsweise selten.

Symptome und Zeichen einer Herzschwäche

Die Symptome und Zeichen einer Herzinsuffizienz sind vielfältig und können sich unterschiedlich bemerkbar machen:

  • Flüssigkeitsansammlungen und Gewichtszunahme
  • Atemnot bei Anstrengung und in der Nacht
  • Husten
  • Harndrang in der Nacht
  • Schwäche, Leistungsverlust, Müdigkeit
  • Appetitverlust und Verdauungsprobleme
  • Blässe und gesteigertes Kälteempfinden

Diagnose

Eine frühe Diagnose und Behandlung von Herzinsuffizienz kann Ihnen helfen, ein längeres und aktiveres Leben zu führen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin diagnostiziert Herzinsuffizienz basierend auf Ihrer medizinischen und familiären Geschichte, einer körperlichen Untersuchung sowie unterschiedlicher Tests. Die Anzeichen und Symptome sind nicht immer eindeutig und können auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten.

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