Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Das Vorliegen einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine recht häufige und bedeutende Diagnose, die das Leben der Betroffenen meist entscheidend beeinflusst. Eine Herzinsuffizienz kann durch ganz unterschiedliche Vorerkrankungen entstehen, wobei zurückliegende Herzinfarkte, Bluthochdruck, Diabetes und Klappenfehler wohl am häufigsten sind. (Statement von Prim.-Univ.-Prof. Dr. Peter Siostrzonek, Österr. Kardiologische Gesellschaft)

Was bedeutet Herzinsuffizienz genau?

Von einer Herzinsuffizienz spricht man, wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgen kann. Herzinsuffizienz entwickelt sich im Laufe der Zeit, wenn die Pumpwirkung des Herzens schwächer wird. Von einer Herzinsuffizienz, oft auch als “Herzschwäche” bezeichnet, spricht man, wenn das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Das passiert, wenn sich die Herzkammer nicht mit genügend Blut füllen kann oder, wenn das Herz nicht mehr genügend Kraft hat, das Blut durch den Körper zu pumpen. Der Zustand kann nur die rechte oder nur die linke Seite des Herzens beeinflussen. In den meisten Fällen sind jedoch beide Seiten des Herzens betroffen.

Wie kann eine Herzinsuffizienz entstehen?

Verschiedene Erkrankungen tragen zu einem erhöhten Risiko für eine Herzinsuffizienz bei. Dazu zählen als häufigste Ursache ein früherer Herzinfarkt infolge einer koronaren Herzkrankheit, Diabetes und Bluthochdruck.

Auch bestimmte Lebensgewohnheiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Herzinsuffizienz zu erkranken, ganz besonders dann, wenn Sie schon unter Diabetes oder Bluthochdruck leiden. Rauchen, zu wenig Bewegung, fettreiche Ernährung, zu viel Salz und Cholesterin – all das ist schädlich für das Herz.

Wichtige Risikofaktoren für Herzinsuffizienz

  • Diabetes
  • Bluthochdruck
  • Rauchen
  • Alkoholkonsum
  • Fettreiche Ernährung
  • PAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit)
  • Herzinfarkt

Unzureichend behandelt, können diese Risikofaktoren und Erkrankungen im Laufe der Zeit Teile Ihres Herzens schwächen oder schädigen, sodass es nicht mehr in der Lage ist, richtig zu pumpen.

Symptome und Zeichen einer Herzschwäche

Die Symptome und Zeichen einer Herzinsuffizienz sind vielfältig und können sich unterschiedlich bemerkbar machen:

  • Flüssigkeitsansammlungen und Gewichtszunahme
  • Atemnot bei Anstrengung und in der Nacht
  • Husten
  • Harndrang in der Nacht
  • Schwäche, Leistungsverlust, Müdigkeit
  • Appetitverlust und Verdauungsprobleme
  • Blässe und gesteigertes Kälteempfinden

Diagnose

Eine frühe Diagnose und Behandlung von Herzinsuffizienz kann Ihnen helfen, ein längeres und aktiveres Leben zu führen. Ihr Arzt/Ihre Ärztin diagnostiziert Herzinsuffizienz basierend auf Ihrer medizinischen und familiären Geschichte, einer körperlichen Untersuchung sowie unterschiedlicher Tests. Die Anzeichen und Symptome sind nicht immer eindeutig und können auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten.

Ausführlichere Informationen zum Thema Herzinsuffizienz (Herzschwäche), finden Sie in unserer 43-seitigen Broschüre “Herzinsuffizienz. Was nun?“, die wir Ihnen gerne kostenlos und portofrei zusenden.

Textquelle: Auszüge aus der Broschüre “Herzinsuffizienz. Was nun?” – in Kooperation Österreichischer Herzfonds und Österreichische Kardiologische Gesellschaft, mit freundlicher Unterstützung von AstraZeneca
Bildquelle: Syda Productions©stock.adobe.com

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